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RheinMainBildung gGmbH
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Zweck: Geschwisterzeit Rhein-Main

„Man kann in der Geschwisterzeit mal was Interessantes machen, was mit meiner Schwester nicht geht. 
Geschwisterzeit ist wichtig, um mal rauszukommen.“ 
(Lilly, 9 Jahre)

Geschwister im Mittelpunkt

Gesunde Geschwister von Kindern mit Behinderung oder schwerer Krankheit wachsen in einer außergewöhnlichen Lebenssituation auf, mit welcher Gleichaltrige so nicht vertraut sind. Zuhause nehmen sie oftmals Rücksicht und Verzicht in Kauf. So kann das berechtigte Gefühl entstehen zu kurz zu kommen, wenn es um die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Interessen geht.

Wir von der Geschwisterzeit Rhein-Main sind davon überzeugt, dass es die Geschwister stärkt, wenn sie mit anderen betroffenen Kindern und Jugendlichen Zeit verbringen, in welcher sie und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Bei gemeinsamen Veranstaltungen mit anderen betroffenen Kindern und Jugendlichen können sie in Kontakt kommen, sich über gemeinsame Themen und Alltagserfahrungen informieren, sowie Handlungsstrategien entwickeln. Kreative und erlebnispädagogische Angebote dienen dem Entdecken und Fördern von Interessen, Stärken und Selbstbewusstsein. Wichtig ist uns bei der Planung und Ausführung der Angebote die Teilhabe der Kinder, um ihnen deutlich zu vermitteln, dass ihre Wünsche ernst genommen werden und sie selbständig Einfluss auf ihre Umwelt nehmen können.

Auf Wiedersehen und herzlichen Dank

Die Kooperationsträger RheinMainBildung und KOMM Ambulante Dienste e.V. bedanken sich herzlich bei 

Frau Nina Vietzke und Herrn Joshua Wolter

für den Aufbau und die Etablierung des Projektes Geschwisterzeit Rhein Main in den vergangenen 5 Jahren von 2017 bis 2021. 

Mit viel Engagement und „Herzblut“ haben beide Mitarbeitende immer ganz im Sinne der Kinder und Jugendlichen starke Angebote für Geschwisterkinder entwickelt und durchgeführt. 

Egal ob Geschwistertage z.B. Tagesausflüge auf den mittelalterlichen Markt in Koblenz oder die legendären Filmfreizeiten nach „Handloh“ oder der Freizeitspaß auf der Bannmühle, immer waren die Aktionen ein voller Erfolg und haben allen Beteiligten viel Spaß bereitet und neue Erfahrungen, Kontakte und Austausch ermöglicht. Auch für die Eltern standen sie immer mit einem „offenen Ohr“ zur Verfügung.

Neben den Freizeitangeboten haben Frau Vietzke und Herr Wolter aber auch viele andere wichtige Arbeiten für das Projekt „Geschwisterzeit“ geleistet: zum Beispiel die Entwicklung der Homepage und der Flyer der Geschwisterzeit, die Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen, die Suche und Einführung von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die Kontakte mit Sponsor*innen und vieles mehr…… 

Leider müssen wir uns im Zusammenhang mit dem Ende der finanziellen Förderung des Projektes von „Aktion Mensch“ von Frau Vietzke und Herrn Wolter bei der Geschwisterzeit verabschieden. 

Wir sagen nochmals vielen Dank für die beeindruckende Leistung und wünschen beiden Mitarbeitenden alles Gute für alle weiteren beruflichen und privaten Projekte und Vorhaben.

Die Geschwisterzeit Rhein-Main geht weiter…..

Das Projekt Geschwisterzeit wird von den beiden Kooperationsträgern in Eigenregie im Sinne von „klein aber fein“ fortgeführt. Wir konnten bereits einen neuen Mitarbeiter gewinnen:

Herr Jens Belac hat das Projekt zum 01. Mai 2022 übernommen und wir sind bereits auf der Suche nach personeller Verstärkung. 

Herzlich bedanken wir uns an dieser Stelle auch bei der „Aktion Mensch“ und der „Stiftung Leberecht“ für die finanzielle Förderung sowie bei allen Spender*innen. Stellvertretend möchten wir hier die großzügige und engagierte Unterstützung des Ehepaares Gasch mit ihren „Sterntalern“ nennen. 

Andreas Schmid
RheinMainBildung gGmbH

Sabine Flügel              
KOMM Ambulante Dienste e.V.

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Termine für 2022 in Planung